Daumensattelgelenksarthrose

Das Daumensattelgelenk ist das am meisten beanspruchte Gelenk an der Hand, weshalb sich hier gerade bei älteren Menschen oft eine Arthrose, die so genannte Rhizarthrose ausbildet. Aber auch Jüngere können, bei entsprechender Disposition, schon eine Arthrose des Gelenkes bekommen. Dabei kommt es zu einem Verlust des Gelenkknorpels und es reibt Knochen auf Knochen, was die Beweglichkeit mit der Zeit mehr und mehr beeinträchtigt und vor allem Schmerzen bei Belastung verursacht. Eine Röntgenuntersuchung der Hand gibt Aufschluss über das Ausmaß der Gelenkveränderung.

Zunächst wird man eine Linderung mit nichtoperativen Maßnahmen, wie Mittel zum Einreiben, entzündungshemmende Medikamente oder spezielle Daumenschienen erwirken. Auch eine Röntgenreizbestrahlung des Gelenkes hilft in vielen Fällen.

Ist das Gelenk aber so stark geschädigt, dass laufend größere Beschwerden vorliegen, ist eine Operation der Hand sinnvoll.

Diese Eingriffe werden seit vielen Jahren angewandt und weisen gute Erfolge auf. Es wird dabei der kleine abgenutzte Knochen des Gelenkes entfernt und der Daumen an seinen Bandstrukturen fixiert. Dadurch bleibt die Beweglichkeit des Daumens, nun ohne Schmerzen, erhalten.

Nach der Operation muss zunächst für 3 Wochen eine Schiene bis zur stabilen Abheilung der Bänder getragen werden, danach führt man Krankengymnastik durch um die volle Beweglichkeit des Daumens wieder zu erlangen.

OP-Vorbereitung
Fingerringe abnehmen, keine Wunden an der betroffenen Hand. Die regelmäßigen Medikamente (außer zur Blutverdünnung) wie gewohnt einnehmen. Frühstück erlaubt.

Operation
In Armbetäubung ambulant, Dauer ca. 50 – 60 Minuten

Fadenentfernung
nach ca. 12 Tagen

Schiene für 3 Wochen

Krankengymnastik 

Arbeitsunfähigkeit
Je nach Tätigkeit ca. 6 bis 8 Wochen